Die Aufgaben im Wahlkreis Hamburg-Mitte

Mit den Bürgerschaftsabgeordneten Michael Neumann, Fraktionsvorsitzender und Carola Veit, Familienpolitische Sprecherin am Infostand

Die Aufgaben im Wahlkreis Hamburg-Mitte

Mein Beruf in Hamburg – In den Stadtteilen verankert
Seit über 20 Jahren lebe ich in meinem Wahlkreis, derzeit wohne ich in St. Georg direkt am Hauptbahnhof und fühle mich dort pudelwohl. Mein Wahlkreis ist mein Zuhause, in den Stadtteilen bin ich fest verankert. Bevor ich in den Bundestag einzog war ich sechs Jahre lang als Bezirksabgeordneter aktiv. Ich kenne die Probleme in den Stadtteilen, ich kenne die Stärken Hamburgs, ich weiß wie Politik vor Ort funktioniert. Durch zahlreiche Hausbesuche, Stammtische, Infostände, Stadtteilgespräche, Besuche in Betrieben, Vereinen, Schulen und Kirchen bin ich ständig in Kontakt mit den Menschen hier in Hamburg, von Billstedt bis Dulsberg, von Finkenwerder bis Barmbek.

Stets ein offenes Ohr

Ich bin in erster Linie für die Bürgerinnen und Bürger meines Wahlkreises da. Ob bei Problemen mit der Rente, dem BAföG, der Gesundheits-, Mietrechts- und Steuerreform, ob beim Kindergeld oder bei Problemen mit Vermietern, ich versuche immer, weiterzuhelfen und habe stets ein offenes Ohr. Ich bin Sorgentelefon, Ratgeber und Ansprechpartner für “meine” Wählerinnen und Wähler und schenke ihren Interessen und Forderungen Gehör. Die Beteiligung der Menschen an der Politik, das Verständnis darüber wie Politik funktioniert und wie man selbst Einfluss ausüben kann, versuche ich auch durch zahlreiche Tagesfahrten nach Berlin zu fördern. Jedes Jahr fahren mit mir Tausende Hamburger in die Hauptstadt. Nichts ist mir wichtiger als der direkte Kontakt zu den Menschen in meinem Wahlkreis.

Erfolge für Hamburg

Als Mitglied im Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz freut es mich besonders, dass die Kirche St. Katharinen in Hamburg aus dem Programm „National wertvolle Kulturdenkmäler“ sechs Millionen Euro Zuschuss für die Sanierung erhält, nachdem ich mich im Haushaltsauschuss im Bundestag für das Projekt eingesetzt habe.

Mit zwei von mir in Berlin durchgesetzten Mehrgenerationenhäusern in Hamm und Billstedt fördern wir zudem ein generationsübergreifendes Netzwerk, in das jeder seine Fähigkeiten einbringen kann. Die beiden Häuser sind Drehscheibe für soziale und familiennahe Dienstleistungen, von der Leih-Oma bis zum Mittagstisch.

Für die Anwohner der Güterumgehungsbahn in Barmbek, Dulsberg, Eilbek, Hamm und Horn konnten wir in Berlin erreichen, dass der von der Bahn geplante Ausbau der Strecke auch von Lärmschutz begleitet wird. Da für den Ausbau der Strecke zu einer Hauptstrecke keine zusätzlichen Lärmschutzmaßnahmen vorgesehen sind, wollte die Bahn diese auch nicht realisieren. Da weder die Bahn noch der CDU-Senat auf die Sorgen und Nöte der 60 000 Anwohner reagierte, habe ich mich zusammen mit ehrenamtlichen und privaten Initiativen für eine Lösung eingesetzt. In dem über zwei Jahre dauernden Prozess konnte ich die beteiligten Personen an einen Tisch bringen. Im Verlauf der Gespräche und weiteren Verhandlungen mit dem Verkehrsministerium und der Bahn ist es uns gelungen, die Widerstände gegen die Lärmschutzmaßnahmen aus dem Weg zu räumen. Die Bauarbeiten beginnen nun im Jahr 2010.