Die Bundestagswahl 2009 war eine Zäsur. Nach 11 Jahren der Regierungsbeteiligung wirkte die SPD ausgezehrt. Die bürgerliche Wunschkoalition aus CDU/CSU und FDP übernahm die Macht im Bund, elf konservative Ministerpräsidenten regierten in den Ländern. Das Zutrauen in unsere eigene Stärke war am Boden.

Zwei Jahre später liegen wir in jeder Umfrage deutlich über dem letzten Wahlergebnis, stellen in Hamburg und Nordrhein-Westfalen wieder die Regierungschefs, regieren in Baden- Württemberg mit und haben jede bestehende SPD-Regierungsbeteiligung in den Ländern verteidigt. Die Aussichten auf kommende Wahlen in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und sogar Bayern sind besser als seit vielen Jahren.

Dieser Zustand ist natürlich auch dem jämmerlichen Auftritt von Merkel und Co. geschuldet. Gleichwohl hat sich auch die innere Verfassung unserer Partei deutlich verändert und trägt zum Erfolg bei.

Sigmar Gabriel an der Parteispitze hat einen Prozess der inhaltlichen und organisatorischen Erneuerung und Vergewisserung in Gang gesetzt, der auf dem kommenden Bundesparteitag gute und vorzeigbare Ergebnisse hervorbringen wird.

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  1. [...] 2011 Christian SoederDer Seeheimer Kreis, der rechte Flügel der SPD, hat ein neues Strategiepapier veröffentlicht. Dort wird u.a. formuliert: Die gewählte Strategie, die K-Frage frühestens in einem Jahr zu [...]

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