Fraktion vor Ort – Besuch in Schwerin

Veröffentlicht am 25. Juni 2015

Unser Ziel: 100 Prozent Gleichstellung von Lebenspartnerschaften.

Am vergangenen Sonntag habe ich meinen Kollegen Frank Junge in seinem Wahlkreis in Schwerin besucht. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Fraktion vor Ort” habe wir gemeinsam über die Öffnung der Ehe diskutiert.

Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich seit jeher für gleiche Rechte und Pflichten für Lesben und Schwule ein. Und das betrifft selbstverständlich auch die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare. So konnten maßgeblich wir im vergangenen Jahr die vollständige Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften zur Ehe unter steuerlichen Gesichtspunkten per Gesetz auf den Weg bringen. Außerdem haben vor allem wir zu einer deutlichen Verbesserung der Gleichstellung homosexueller Paare im Adoptionsrecht beigetragen. Mit Blick auf unsere moderne und demokratische Gesellschaft, in der homosexuelle Lebenspartnerschaften und Regenbogen- familien genauso zur Lebenswirklichkeit gehören wie die klassische Ehe, waren dies längst überfällige Schritte.

Bei allen Fortschritten ist uns klar, dass wir noch einen langen Weg bis zur vollständigen Gleichstellung in unserer Gesellschaft zu gehen haben. Zuversichtlich macht uns aber das positive Referendum in Irland zur Einführung der Ehe für homosexuelle Paare. Wenn die Bevölke- rung eines traditionell katholischen Landes wie Irland diesen Schritt will, muss es in Deutschland erst recht möglich sein, dafür Mehrheiten zu finden. Die SPD-Bundestagsfraktion wird weiter für die volle Gleichstellung kämpfen.

Ich bleibe dabei: Frau Merkel, geben Sie die Abstimmung frei!

Fraktion vor Ort

Veröffentlicht am 19. Dezember 2012

Gestern hatte ich mit meinem Kollegen Ingo Egloff in die Patriotische Gesellschaft geladen.

Quo vadis, Airbus? Diese Frage habe ich gestern mit meinen hochkarätigen Gästen Peter Hinze, MdB und Parlamenta- rischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie sowie Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt (CDU), und Günter Butschek, Chairman, Board of Management, Airbus GmbH.

Egoff, Hinze, Butschek, Kahrs, v.l.n.r.

Das interessierte Publikum folgte gespannt den durchaus auch sehr unterhaltsamen Ausführungen und stellte in der offenen Runde viele interessante Fragen. Bei allen Unterschieden in der Bewertung der geplatzten Fusion von EADS und BEA Systems herrschte klare Einigkeit in der herausragenden Bedeutung des Standortes der deutschen EADS-Tochter Airbus in Hamburg. Hier arbeiten mehr als 11.000 Beschäftigte hochqualifizierten Arbeitsplätzen. Diese Jobs sind wichtig für Hamburg und für Deutschland. Politik und Wirtschaft haben ein gemeinsames Interesse an einer gesunden und starken Luft- und Raumfahrtindustrie in unserer schönen Stadt. Alles in allem eine sehr gelungene und tolle Veranstaltung. Traumschön!

Quo vadis, Airbus?

Veröffentlicht am 13. Dezember 2012


Fraktion vor Ort am 18.12.2012 um 18:30 Uhr in der “Patriotische Gesellschaft”, Trostbrücke 4, 20457 Hamburg.

Dieses Thema diskutiere ich am kommen Dienstag mit Peter Hinze, MdB und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie sowie Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt (CDU), und Günter Butschek, Chairman, Board of Management, Airbus GmbH.

Nach der geplatzten Fusion des deutsch-französischen Konzerns EADS und des britischen Unternehmens BAE Systems stellt sich die Frage, wie es mit der Luft- und Raumfahrt in Deutschland weitergeht. Welche bedeutung hat das Scheitern der “Elefantenhochzeit” für die Branche? EADS beschäftigt weltweit 133.000 Menschen. Die SPD-Bundestagsfraktion kämpft seit Jahren darum, diese hochqualifizierte Arbeitsstellen in Deutschland zu halten, denn der Dienstleistungssektor allein kann nicht Grundlage unserer Wirtschaft sein.

Hamburg als einer der beiden großen Standorte der EADS-Tochter Airbus hat ein vitales Interesse an einer positiven Entwicklung des Luft- und Raumfahrtsektors. Dieses Interesse hat nicht nur die Politik: über 11.000 Menschen sind bei Airbus in Hamburg beschäftigt. Die Zukunft der Luftfahrtindustrie kann also niemanden gleichgültig lassen.

Ich freue mich auf eine spannende Diskussion, zu der jeder herzlich eingeladen ist. Anmeldungen hierfür bitte unter (040) 280 55555 oder per E-Mail an johannes@kahrs.de.

Fraktion vor Ort in Lübeck

Veröffentlicht am 10. Dezember 2012

Der Euro- vom Kraftprotz zum Sorgenkind? Ein Zukunftsdialog.

Die gemeinsame europäische Währung steht gut zehn Jahre nach der Erstausgabe von Münzen und Scheinen vor ihrer größten Belastungsprobe. Anstatt vom Kraftprotz spricht man heute über die Euro-Rettung. Was wird aus dem Euro? Diese Frage habe ich am vergangenen Freitag mit meiner Kollegin Gabriele Hiller-Ohm in Lübeck diskutiert. Nochmals vielen lieben Dank für den herzlichen Empfang!

Es folgte eine lebhafte Diskussion, wobei immer wieder die Frage aufkam, wie mit dem EU-Mitglied Griechenland umgegangen werden soll. Dass jedoch ein Ausschluss Griechenlands aus der EU-Zone nicht Infrage kommt, wurde allen im Zuge der Diskussion klar. Der Ausschluss Griechenlands ist nicht die Lösung der Eurokrise, und auch kein finanzierbares Unterfangen. Deshalb: Der Euro bleibt und das in allen Staaten, die in der Eurozone sind.

Neben den Gästen verfolgten gerade die anwesenden Lübecker Schülerinnen und Schüler das Geschehen mit großem Interesse. Im Anschluss gab es noch die eine oder andere kulinarische Leckerei. Eine sehr gut besuchte und äußerst gelungene Veranstaltung!

Braucht Hamburg den Mindestlohn?

Veröffentlicht am 6. Dezember 2012

Gestern Abend hatte die SPD-Bundestagsfraktion zur Veranstaltung Fraktion vor Ort in die Kaffewelt eingeladen.

Bundesweit arbeitet mehr als jeder fünfte Arbeitnehmer zu Niedriglöhnen. Viele dieser Beschäftigten beziehen neben dem Lohn zusätzliche Sozialleistungen, weil das Einkommen nicht zum Leben reicht. Dieses sogenannte „Aufstocken“ war ursprünglich dazu gedacht, Mensch die Rückkehr auf den Arbeitsmarkt zu erleichtern und sie wieder in Lohn und Brot zu bringen. Es sollte keineswegs als ein Geschäftsmodell mit Niedriglöhnen etabliert werden.

Dieses Thema habe ich gemeinsam diskutiert mit meinem Kollegen Ingo Egloff, MdB, dem Vorsitzenden der AfA Hamburg-Mitte, Olaf Schwede, dem Präsident der Handwerkskammer Hamburg, Josef Katzer, dem Landesbezirksleiter ver.di Hamburg, Wolfgang Abel und dem Geschäftsbereichsleiter Wirtschaftspolitik der Handelskammer Hamburg Dirck Süß und mit mehr als 60 Gästen, die die Runde kritisch und mit sehr interessanten Fragen begleiteten. Eine sehr gelungene Veranstaltung zu einem sehr wichtigen Thema!

Fraktion vor Ort am 5. Dezember

Veröffentlicht am 22. November 2012


“Braucht Hamburg den Mindestlohn?”

Unter diesem Titel laden mein Kollege Ingo Egloff und ich am 05.12.2012 um 18 Uhr in die “Kaffeewelt” zur “Fraktion Ort”, einer Veranstaltungsreihe der SPD-Bundestagsfraktion. Die Moderation übernimmt Olaf Schwede, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) der SPD Hamburg-Mitte.

Nach einer inhaltlichen Einführung zu „Niedriglohn in Hamburg: Ausmaß und Strukturen“ durch Frau Dr. Tanja Buch vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) diskutiere ich zu diesem Thema mit Josef Katzer (Präsident der Handwerkskammer Hamburg), Wolfgang Abel (Landesbezirksleiter ver.di Hamburg) und Dirck Süß (Geschäftsbereichsleiter Wirtschaftspolitik der Handelskammer Hamburg). Ich freue mich auf diese spannende Diskussion zu diesem wichtigen Thema und auf viele interessierte Gäste!

Die “Kaffewelt” befindet sich in der Böckmannstraße 3. Die Veranstaltung ist öffentlich und der Eintritt ist frei. Anmeldungen bitte unter (040) 280-55555 oder johannes@kahrs.de