Johannes Kahrs, Beauftragter der SPD-Bundestagsfraktion für die Belange von Lesben und Schwulen, fordert nach einem Bericht des Onlineportals queer.de Konsequenzen im Beirat der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld:

Die Aussagen von Prof. Karla Etschenberg, Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung (DGSS), in einem Interview mit der Zeitung „Junge Freiheit“ müssen Konsequenzen haben.

Es kann nicht sein, dass ein Fachbeiratsmitglied einer Bundesstiftung, die sich satzungsgemäß der „Förderung von Bildung sowie von Wissenschaft und Forschung“ zum Abbau von Diskriminierung gegenüber Homosexuellen widmet, diesen Zielen entgegenstellt. Frau Etschenberg spricht nicht im Sinne der Stiftungssatzung, wenn sie vor Sexualisierung von Kindern und Werbung für Homosexualität durch Aufklärung warnt, ja sogar indirekt die Förderung von Kindesmissbrauch durch Sexualkunde befürchtet. Ich schließe mich Stiftungsvorstand Jörg Litwinschuh in seiner Distanzierung vollumfänglich an. Das angekündigte Gespräch muss im Ergebnis eine eindeutige Klarstellung von Frau Prof. Etschenberg zum Ziel haben.

Quelle: queer.de – Ein Kuckucksein in der Hirschfeld-Stiftung?


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