Gemeinsam mit den Kollegen Spenden sammeln.

Johannes Kahrs, Beauftragter der SPD-Bundestagsfraktion für die Belange von Lesben und Schwulen, erklärt zum Welt-Aids-Tag:

Diskriminierung abbauen, Verständnis fördern und die Aufklärung voran treiben. Dies und noch viel mehr mahnt uns der heutige Welt-Aids-Tag zu tun, nicht nur heute.

Rund 14.000 Menschen leben, nach Schätzungen des Robert Koch-Institutes, in Deutschland mit dem HI-Virus ohne davon zu wissen. Im letzten Jahr sind es rund 1.000 mehr geworden. Je später eine HIV-Infektion entdeckt wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit schwerer gesundheitlicher Schäden. Häufige Gründe dafür, dass Menschen sich nicht testen lassen, sind Unwissen und Angst. Kampagnen der Aidshilfen gegen Stigmatisierung und einen normalen Umgang mit HIV-Positiven im Alltag helfen diese Ängste zu überwinden. Auch die im Koalitionsvertrag vereinbarte Erweiterung des „Nationalen Aktionsplan der Bundesrepublik Deutschland zur Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und darauf bezogene Intoleranz“ um das Thema Homo- und Transphobie soll zu einem offeneren gesellschaftlichen Klima beitragen, was die Bemühungen der Aidshilfen und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unterstützt.

Mein besonderer Dank gilt heute allen denen, die sich in diesen Tagen ehrenamtlich engagieren und durch Lichtermärsche, Teddyverkäufe und Informationsveranstaltungen an die Opfer von Aids erinnern und junge Menschen über das Leben mit HIV und den Schutz vor einer Infektion aufklären.

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