Ich unterstütze ausdrücklich den Aufruf von Hamburgs DGB-Vorsitzende Katja Karger, nach dem Anschlag auf das Pariser Satire-Magazin „Charlie Hebdo“ deutliche Zeichen für ein friedliches Zusammenleben der Religionen und gegen Hass und Terror zu setzen:

„Nous sommes Charlie. Seit Jahrzehnten leben und arbeiten wir freundschaftlich und kollegial mit Menschen islamischen Glaubens zusammen. Wir dürfen nicht zulassen, dass wir uns plötzlich unversöhnlich gegenüber stehen. Der Islam ist kein Fremdkörper und mehr denn je ist jetzt der Dialog gefordert. Wir verurteilen den barbarischen Gewaltakt von Paris in aller Deutlichkeit und gedenken den Opfern und ihren Angehörigen. Dieser Anschlag ist eine gesellschaftliche Herausforderung. Denn er konfrontiert uns – mit unseren Ängsten, Vorurteilen und unserer Hilflosigkeit. Keinesfalls ist er eine Bestätigung für anti-islamische Umtriebe neuester Zeit. Denn Eines sollte klar sein: Wir lassen uns von dem Hass, der hier geschürt wird, nicht anstecken und wehren uns gegen die Radikalisierung unserer Gesellschaft.“
Katja Karger wird am Samstag, den 10. Januar an der Konferenz „Extremismus als islamische und gesellschaftliche Herausforderung“ des islamischen Zentrums Hamburg und der SCHURA, dem Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg, teilnehmen.

Der DGB Hamburg unterstützt außerdem die Kundgebung „Hamburg steht auf für Freiheit und Demokratie!“ am Montag, 12. Januar 2015 von 18 bis 20 Uhr auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz. Wir rufen Migrantenorganisationen, Religionsgemeinschaften, Kulturschaffende, Gewerkschafter und Unternehmer/innen in Hamburg auf, für Freiheit und Demokratie und gegen Terror, Rassismus und Ausgrenzung aufzustehen.

Mehr Informationen zu der Konferenz hier.

Hier gibt es weitere Informationen zu der Demo.


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