Das Hamburger Abendblatt berichtet heute über die Schließung des Nord-Ostsee-Kanals und die parteiübergreifende Kritik an Bundesminister Ramsauer.

Auf der gestrigen Sitzung des Haushaltsschusses hat sich Bundesminsiter Ramsauer einer Stellungnahme zur Vollschließung des NOK entzogen, zu der er zuvor sowohl von den Parteien der Koalition als auch der Opposition aufgefordert worden war. Stattdessen bekräftigte Staatssekretär Ferlemann vor dem Ausschuss seine vorherige Aussage, dass es auch zukünftig zu Schließungen wie der jetzigen kommen werde.

Dieser Zustand bedroht die maritime Wirtschaft Hamburgs und des gesamten Nordens. Unter den gegenwärtigen Umständen besteht die akkute Gefahr, dass die großen Schiffahrtslinien den Verkehr aus Hamburg abziehen und dann anschließend sobald auch nicht mehr wiederkommen. Eine Katastrophe für Hamburg, den gesamten Norden und auch darüber hinaus.

Bundesminister Ramsauer wurde auch von den Parteien der Koalition scharf kritisiert und aufgefordert, unverzüglich mit den Ausschreibungen für den Neubau der Schleuse zu beginnen. Wie immer auch hier, zu spät.

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