Kahrs im Kuratorium der Bundesstiftung Helmut Schmidt

Veröffentlicht am 17. Januar 2017

Im November 2015 ist Altkanzler Helmut Schmidt (SPD) im Alter von 96 Jahren gestorben – sein politisches Erbe soll nun in Form einer Bundesstiftung weiterleben.  (Drs. 18/8858).

Zentrale Fragen des 21. Jahrhunderts auswerten

Helmut Schmidt hat sich stets für die Freiheit und die Einheit des deutschen Volkes, für den Frieden und die Einigung Europas und für die Verständigung und Versöhnung unter den Völkern eingesetzt. Zweck der Stiftung ist es, das Andenken an sein politisches Erbe zu wahren. Die in Hamburg ansässige „Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung“ soll daher einerseits das Wirken des populären Staatsmannes auswerten und sich um das Wohnhaus der Schmidts in Hamburg-Langenhorn und dem dort ansässigen Helmut-Schmidt-Archiv kümmern, und andererseits vertiefende Analysen zu Deutschlands künftiger Rolle und Verantwortung in der Außen-, Sicherheits- und Wirtschaftspolitik liefern. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen einen Beitrag zum Verständnis der Zeitgeschichte und der weiteren geopolitischen und wirtschaftlichen Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland leisten.

Im sechsköpfigen Stiftungskuratorium werde ich gemeinsam mit Peer Steinbrück für die SPD-Fraktion die Erinnerung an einen großen Staatsmann und aufrechten Sozialdemokraten bewahren – und vor allem seine Mahnung in die Tat umsetzen, „das langfristig Notwendige im Blick zu haben“. Gestern haben wir von Bundespräsident Gauck die Ernennung entgegengenommen – morgen findet bereits die konstituierende Sitzung des Kuratoriums statt.

Über Helmut Schmidt

Helmut Schmidt war von 1974 bis 1982 als Nachfolger von Willy Brandt Bundeskanzler, nachdem er von 1953 bis 1962 SPD-Bundestagsabgeordneter, von 1967 bis 1969 Fraktionsvorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und im Kabinett von Willy Brandt zunächst Verteidigungs- und später Wirtschafts- und Finanzminister war. Zu den größten Herausforderungen seiner Kanzlerzeit gehörten die Ölkrise in den 70er-Jahren und der Kampf gegen den Terror der „Roten Armee-Fraktion“. Schmidt war bis zu seinem Tod einer der populärsten Politiker in Deutschland und wurde insbesondere für seine hohe fachliche Kompetenz, seinen strategischen Weitsicht und seine politische Gradlinigkeit geschätzt.

Bericht aus Berlin April

Veröffentlicht am 15. April 2014



Liebe Leserinnen und Leser,

fast alles drehte sich in der letzten Sitzungswoche um das Thema Bundeshaushalt. Die Bundesregierung hat ihren Entwurf für den Haushalt 2014 vorgelegt – jetzt ist das Parlament dran. Bis Ende Juni wird der Bundestag den Regierungsentwurf beraten, verändern, verbessern und dann entscheiden.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihr

Johannes Kahrs

Den kompletten Bericht aus Berlin gibt es hier als PDF.

Bericht aus Berlin Februar

Veröffentlicht am 25. Februar 2014


Liebe Leserinnen und Leser,

in den vergangenen zwei Sitzungswochen ist die Koalition einige wichtige Themen angegangen. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat den Jahreswirtschaftsbericht vorgestellt und klar gemacht, dass einer guten wirtschaftlichen Entwicklung auch neue Impulse für mehr Gerechtigkeit folgen müssen. Der Bundestag debattierte außerdem über die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses, der die NSA-Affäre aufarbeiten soll. Mit dem Rentenpaket hat die schwarz-rote Koalition nun auch ihr erstes großes Vorhaben im Bundestag beschlossen.

Viel Spaß beim Lesen dieser und anderer Themen wünscht Ihnen Ihr

Johannes Kahrs

Den kompletten Bericht aus Berlin finden Sie hier als PDF.

Bericht aus Berlin Januar

Veröffentlicht am 3. Februar 2014



Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nach den erfolgreichen schwarz-roten Koalitionsverhandlungen konnten sich Anfang Januar nun auch die Ausschüsse des Bundestags und die Arbeitsgruppen der Fraktionen konstituieren. Die Arbeit der Koalition hat nun richtig begonnen. Und es waren vor allem Initiativen sozialdemokratischer Minister, die die Tagesordnung des Bundestags und die Schlagzeilen der Medien beschäftigten. Nun zeigt sich, dass die SPD die Zeit in der Opposition gut genutzt hatte, um an Konzepten und Inhalten zu arbeiten, die jetzt die Basis für unsere weitere Arbeit bilden. Ob Sigmar Gabriels Reformpläne zur Energiewende, Andrea Nahles’ Rentenreform oder Heiko Maas’ Pläne für die Mietpreisbremse – die Arbeit der Koalition trägt die deutliche Handschrift der Sozialdemokratie. Die SPD ist mit dem klaren Ziel in die Koalition gegangen das Land ein ganzes Stück gerechter zu machen – und das machen wir jetzt!

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen wie immer Ihr

Johannes Kahrs

Den kompletten Bericht aus Berlin gibt es hier als PDF.

Bericht aus Berlin Juli

Veröffentlicht am 1. Juli 2013



Liebe Leserinnen und Leser,

Frau Merkel ist kein Trick, kein Hakenschlag zu billig, um die Bürger zu ködern und zu manipulieren. Aber sie hatte die Rechnung ohne ihre Parteifreunde gemacht, die sofort bekundeten, dass all die schönen Versprechen nur eine Fata Morgana sind – wenn man nah genug dran ist, verschwinden sie einfach (Finanzierungsvorbehalt). Es ist doch ganz simpel: Diese schwarz-gelbe Koalition hat bereits vor vier Jahren im Wahlkampf milliardenschwere Steuersenkungen versprochen, gekommen sind die nie (nur für reiche Hoteliers).

Stattdessen bekam das Land unter Finanzminister Schäuble neue Schulden von 100 Milliarden Euro. Und das bei Steuereinnahmen, wie sie die Republik noch nicht gesehen hat. Nun versprechen sie wieder Milliarden schwere Wahlgeschenke. Das ist so jämmerlich wie verlogen. Das allein müsste schon reichen, diese Regierung samt ihrer Vorsitzenden an der Spitze abzuwählen.

Diese „Regierung“ hat keine einzige Reform auf den Weg gebracht, sie verwaltet den Stillstand und die Ungerechtigkeit. Und das, was sie gemacht hat, ist dumm, teuer und ideologiegetrieben. Wir kämpfen darum, in Zukunft mit einer rot-grünen Mehrheit das Land fitter und stabiler und vor allem gerechter zu machen für die künftigen Herausforderungen.

Viel Spaß beim Lesen dieser und anderer
Themen wünscht Ihnen wie immer
Johannes Kahrs


Den gesamten Bericht aus Berlin finden Sie hier als PDF.

Bericht aus Berlin Juni

Veröffentlicht am 17. Juni 2013



Liebe Leserinnen und Leser,

die vor- und vorvorletzte Sitzungswoche dieser Legislatur waren prall gefüllt – nicht zuletzt weil die Regierung Merkel so vieles unerledigt zurücklässt. Die Debatten um Steuerhinterziehung, Sozialen Wohnungsbau, Mietpreisbremse, Öffnung der Ehe und Netzpolitik, die das Parlament unter anderem in den vergangenen zwei Wochen beschäftigte, machten deutlich, dass sich daran bis zur Wahl auch nicht viel ändern wird. Im Gegenteil: Ob de Maizières Drohnen-Debakel, die wahnwitzige PKW-Maut der CSU oder Merkels unbezahlbare Wahlgeschenke, die schwarz-gelbe Regierung ist mit sich selbst beschäftigt. Leider bleibt Merkel daher scheinbar keine Zeit um sich um drängende Probleme zu kümmern und sie begnügt sich damit, den Stillstand zu verwalten.

Die SPD hat die Konzepte, die der Regierung fehlen und ist auf die Übernahme der Regierungsgeschäfte bestens vorbereitet. In weniger als 100 Tagen ist Bundestagswahl. Dann muss der schwarz-gelbe Stillstand ein Ende finden.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihr
Johannes Kahrs


Den kompletten Bericht aus Berlin gibt es hier als PDF.