Bundesarchiv Bild_146-2007-0037 Bauer Georg

Der Gustav-Heinemann-Preis erinnert an den ersten sozialdemokratischen Bundespräsidenten (1969 bis 1974). Für Gustav Heinemann stand das Grundgesetz mit seinem Angebot an Freiheit und Gerechtigkeit in einem demokratischen und sozialen Rechtsstatt im Mittelpunkt seines Handelns und Denkens. Deshalb wird der Preis auch seit nunmehr 35 Jahren von der SPD immer um den 23. Mai verliehen, dem Tag der Verkündung des Grundgesetzes. Preiswürdig sind Menschen oder Gruppen, die Bürgertugenden und Überzeugungen, für die Gustav Heinemann eintrat und nach denen erlebte, in Handeln umsetzen.

Es geht um Bürgermut und Zivilcourage im Einsatz für Frieden und Demokratie, im Einsatz für eine menschliche Arbeitswelt. Es geht um Solidarität mit Schwachen, Randgruppen und Minderheiten.

Ausschreibung zum 40. Gustav Heinemann Bürgerpreis 2016
In diesem Jahr wird der Preis zum vierzigsten Mal verliehen. Zu den Preisträgern vergangener Jahre zählen unter anderem der Jesuitenpfarrer Klaus Mertes, das Projekt „Dritte Generation Ost“, der ostdeutsche Kommunalpolitiker Patrick Dahlemann, der sich besonders gegen Rechtsextremisten engagiert, und das „Netzwerk Demokratie und Courage e.V.“.

Die Preisvergabe koordiniert ein prominent besetztes Kuratorium, dem unter anderem Gustav Heinemanns Sohn Peter Heinemann, seine Enkelin Christina Rau, sein Schwiegersohn Prof. Manfred Wichelhaus sowie Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft angehören. Geleitet wird das Kuratorium von Henning Scherf, dem ehemaligen Regierenden Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen.

Alle SPD-Mitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger können darüber mitentscheiden, wer den Preis erhalten soll. Dazu können bis zum 4. März Vorschläge eingereicht werden. Infrage kommen einzelne Personen, Organisationen, Vereine, Verbände und Projekte, die die Ideale Gustav Heinemanns leben.

Das Kuratorium überprüft und bewertet alle eingegangenen Vorschläge und wählt daraus drei aus. In einer Internet-Abstimmung, die vom 4. bis zum 11. April auf spd.de laufen wird und an der sich alle Interessierten beteiligen können, wird aus den Vorschlägen der diesjährige Preisträger ermittelt.

Der Gustav-Heinemann-Bürgerpreis wird am 23. Mai 2016 im Willy-Brandt-Haus überreicht.

Vorschläge und Bewerbungen bitte bis zum 4. März an Hermann Zimmermann im Willy-Brandt-Haus richten.

Per E-Mail: gustav-heinemann-buergerpreis(at)spd.de

Per Post: SPD-Parteivorstand, Stichwort: Gustav-Heinemann Bürgerpreis, Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin

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