Unser Ziel: 100 Prozent Gleichstellung von Lebenspartnerschaften.

Am vergangenen Sonntag habe ich meinen Kollegen Frank Junge in seinem Wahlkreis in Schwerin besucht. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Fraktion vor Ort” habe wir gemeinsam über die Öffnung der Ehe diskutiert.

Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich seit jeher für gleiche Rechte und Pflichten für Lesben und Schwule ein. Und das betrifft selbstverständlich auch die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare. So konnten maßgeblich wir im vergangenen Jahr die vollständige Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften zur Ehe unter steuerlichen Gesichtspunkten per Gesetz auf den Weg bringen. Außerdem haben vor allem wir zu einer deutlichen Verbesserung der Gleichstellung homosexueller Paare im Adoptionsrecht beigetragen. Mit Blick auf unsere moderne und demokratische Gesellschaft, in der homosexuelle Lebenspartnerschaften und Regenbogen- familien genauso zur Lebenswirklichkeit gehören wie die klassische Ehe, waren dies längst überfällige Schritte.

Bei allen Fortschritten ist uns klar, dass wir noch einen langen Weg bis zur vollständigen Gleichstellung in unserer Gesellschaft zu gehen haben. Zuversichtlich macht uns aber das positive Referendum in Irland zur Einführung der Ehe für homosexuelle Paare. Wenn die Bevölke- rung eines traditionell katholischen Landes wie Irland diesen Schritt will, muss es in Deutschland erst recht möglich sein, dafür Mehrheiten zu finden. Die SPD-Bundestagsfraktion wird weiter für die volle Gleichstellung kämpfen.

Ich bleibe dabei: Frau Merkel, geben Sie die Abstimmung frei!


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