In einem Gespräch mit Vertretern der deutschen Automobilunternehmen haben die Vertreter der Bundesregierung die folgenden Maßnahmen im Umfang von 1 Milliarde Euro zusätzlich zur Förderung vereinbart:

1. Zur Verbesserung der Ladeinfrastruktur stellt der Bund 300 Millionen Euro zur Verfügung für die Periode von 2017 – 2020 (Schnelllade-Infrastruktur rund 200 Millionen, Normalladeinfrastruktur rund 100 Millionen).

2. Es wird eine Kaufprämie gezahlt, die je zur Hälfte von der Automobilindustrie und vom Bund finanziert wird. Für reine E-PKWs 4000 Euro, für Plug-In-Hybride 3000 Euro. Die Gesamtfördersumme ist begrenzt auf 1,2 Milliarden Euro (600 Millionen Bund, 600 Millionen Automobilindustrie) und hat eine Laufzeit bis längstens 2019 (Windhundverfahren), beginnend nach einem entsprechenden Beschluss der Bundesregierung im Mai 2016.
 Die Förderobergrenze für das jeweilige Basismodell beträgt 60.000 Euro netto/Listenpreis. 
Die hälftige Förderung durch den Bund hängt von einer entsprechenden Förderung durch den Hersteller ab.

3. Für die Mehrkosten bei der öffentlichen Beschaffung von künftig mindesten 20% Elektrofahrzeugen für den Fuhrpark des Bundes werden 100 Millionen Euro bereitgestellt.

4. Der vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellte Strom zum Beladen von E-Fahrzeugen der Mitarbeiter stellt künftig keinen geldwerten Vorteil dar.


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