Aus dem Hamburger Abendblatt vom 03. Januar 2017

Die Deutsche Post bringt wenige Tage vor der Konzerthaus-Eröffnung eine Elbphilharmonie-Sonderbriefmarke auf den Markt

Willkommen in der wundersamen Welt des elbphilharmonischen Warenhandels: Gerade zurück vom Pressekonferenz-Termin in der ­Redaktion, und schon stehen die ersten Exemplare als Objekte der Begehrlichkeit bei Ebay. Ein Sonderpostwertzeichen Elbphilharmonie – Stückpreis 1,45 Euro – soll 2,45 Euro kosten, plus 0,80 Porto für den Versand. Eine Klappkarte mit Ersttagsstempel, eben für 3,50 Euro am mobilen Schalter im Elbphilharmonie-Besucherzentrum im Sonder-Angebot, liegt bei 12,90 Euro.

Pünktlich zu den letzten Metern auf der Zielgerade vor der Eröffnung des neuen Hamburger Konzerthauses und Wahrzeichens bringt die Deutsche Post jetzt dieses Sonderpostwertzeichen auf den Markt.

Die gummierte Version ist ab sofort erhältlich (geplante Auflage: 4,9 Millionen Stück). Am 9. Februar folgt die selbstklebende Version im Zehner-Block, 15 Millionen Mal. Mehr Marketing geht kaum.

Claudia Schäfer, Abteilungsleiterin Individualprodukte, und der Bonner Grafiker Thomas Steinacker stellten das gute Stück im Elbphilharmonie-Pavillon an den Magellan-Terrassen vor. Auch der Hamburger SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs war zugegen, in seiner bislang wenig bekannten Funktion als Mitglied des Programmbeirats Sonderpostwertzeichen. Er habe dort von der Relevanz dieser Marke nicht überzeugen müssen, sagte er. Und Elbphilharmonie-Chef Christoph Lieben-Seutter erhielt, bevor er mit einem tischdeckengroßen Abzug des Sonderpostwertzeichens vor vielen TV-Kameras posieren sollte, eine gerahmte “Erlebnis: Briefmarken”-Klappkarte für sein Büro, für Kahrs gab es ebenfalls ein Exemplar. Besonders musikbegeisterte Elbphilatelisten griffen beim “Schmuckblatt” (12,95 Euro) zu, einer “Briefmarken-Komposition” mit Sondermarken zu den Hamburger Komponisten Brahms, Telemann und Mendelssohn.

Quelle: Hamburger Abendblatt

Bild: Michael Lindner


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