Am 22. September startete der Bundeswettbewerb “Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention”, bei dem Städte und Gemeinden aufgerufen sind, bis zum 15. Januar 2016 Maßnahmen und Konzepte zum Thema “Innovative Suchtprävention vor Ort” einzureichen. Der Wettbewerb wird durchgeführt von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der Drogenbeauftragten der Bundesregierung mit Unterstützung der kommunalen Spitzenverbände und des GKV-Spitzenverbandes.

Drogen- und Suchtprävention findet vor allem vor Ort, in der Kommune statt. Viele von ihnen haben sich in den letzten Jahren sehr engagiert und vernetzte Strukturen für gute Konzepte in der Suchtprävention geschaffen. Herausragende kommunale Präventionsansätze sollen mit dem Bundeswettbewerb der Drogenbeauftragten der Bundesregierung und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bekannter gemacht werden. Ich möchte Sie ermuntern, sich mit ihren Beispielen am Wettbewerb zu beteiligen.

Dieses Jahr werden die Maßnamen aus dem gesamten Spektrum suchtpräventiver Arbeit gesucht. Die Beiträge können sich sowohl auf spezifische Suchtstoffe, wie Alkohol, Tabak oder Cannabis konzentrieren, als auch suchtstoff- und altersübergreifend angelegt sein. Ebenso können auch Maßnahmen für nicht stoffgebundene Süchte, wie zum Beispiel pathologisches Glücksspiel oder zur Online-Sucht, eingereicht werden.

Präventionsaktivitäten Dritter, wie beispielsweise Wohlfahrtsverbände, Krankenkassen, Schulen oder Sportvereine, sind willkommen, können jedoch nur als Bestandteil einer Kommune berücksichtigt werden.

Als Anreiz zur Teilnahme steht ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 60.000 Euro zur Verfügung. Der GKV-Spitzenverband lobt im Rahmen dieses Wettbewerbes zusätzlich einen mit 10.000 Euro dotierten Sonderpreis aus. Mit ihm will der GKV-Spitzenverband innovative Angebote der Kommune zur Suchtprävention prämieren, die in Kooperation mit Krankenkassen vor Ort umgesetzt werden.

Mit der Betreuung des Wettbewerbs ist das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) beauftragt worden, das für die Laufzeit des Wettbewerbs ein Wettbewerbsbüro eingerichtet hat. Kontaktdaten zum Wettbewerbsbüro, Informationen zum Wettbewerb und Bewerbungsunterlagen sind im Internet verfügbar. Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge ist der 15. Januar 2016. Die Preisverleihung findet am 22. Juni 2016 mit dem Bundesgesundheitsminister in Berlin statt.

Anmeldeunterlagen und nähere Informationen finden Sie hier.


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