Obgleich gelegentlich nicht mehr so sehr wie zuletzt in den Schlagzeilen verschwindet – der Strom an Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen, reißt nicht ab. Wie weiter mit denjenigen, die Hilfe und Schutz suchend zu uns gekommen sind – wie kann Integration gut gelingen?

Darüber diskutiere ich, gemeinsam mit dem AK Integration der SPD Hamburg-Nord, mit drei spannenden und kompetenten Gesprächspartnern:

Cirus Djavid floh als politisch Verfolgter im Alter von 24 Jahren aus dem Iran. 1962 schloss er als Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung sein Sportstudium in Köln ab und promovierte anschließend. Mit deutscher Unterstützung gelang es ihm nach seiner Rückkehr in den Iran, die erste iranische Sporthochschule zu errichten. Wegen seiner Zusammenarbeit mit deutschen Institutionen wurde er seit dem Ausbruch der islamischen Revolution erneut politisch verfolgt. Er folgte daher dem Ruf der Universität Hamburg und lehrte dort und an der Helmut-Schmidt-Universität im Fach “Soziologie der Länder der Dritten Welt”.

Ruhin Ashuftah ist als Siebenjähriger 1989 aus Afghanistan geflohen und ist mittlerweile Journalist und Trauma-/Sozialpädagoge. Aktuell betreut er in Hamburg unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Daneben mischt er sich immer wieder in die Debatte zur Flüchtlingspolitik ein, u.a. mehrfach in der “Tagesschau” und an der Goethe Universität Frankfurt.

Dr. Hassan Ied ist Arzt aus Syrien und Vorsitzender des Vereins Freie Deutsch-Syrische Gesellschaft e.V. Der Verein betreut zahlreiche humanitäre Projekte wie Waisenhäuser und medizinische Zentren in Syrien und setzt sich für die Deutsch-Syrische Verständigung ein.

Die öffentliche Veranstaltung findet statt am 24. Mai ab 19 Uhr im Barmbek°Basch, Wohldorfer Str. 30 (U Dehnhaide). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ich freue mich auf Ihr Kommen!


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