Johannes Kahrs, MdB | Arbeits- & Steuerpolitik
20202
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(c) Frank P. Wartenberg

ZEIT FÜR SICHERE ARBEIT.

Unseren Wohlstand – heute und auch in Zukunft – haben wir den arbeitenden Menschen unseres Landes zu verdanken. Sie verdienen Respekt und Anerkennung. Für uns heißt das: ordentliche Bezahlung. Arbeit, von der man gut leben kann! Wir wollen sichere Arbeit mit dem Ziel der Vollbeschäftigung in Deutschland.

 

Deshalb werden wir:

 

  • die sachgrundlose Befristung abschaffen. Egal ob in Horn oder Finkenwerder, befristete Verträge verunsichern uns. Die CDU will nichts gegen diese Unsicherheit tun.
  • mit dem „Arbeitslosengeld Q“ (Qualifikation) den Mut fördern, sich neuen Aufgaben zu stellen. Wir stärken hiermit das Recht auf bezahlte Weiterbildungen. Wer sich weiterqualifiziert, erhält in dieser Zeit das Arbeitslosengeld Q
  • in unsere Schulen investieren und früh die Berufsorientierung fördern. Gute Arbeit funktioniert über gute Bildung. Das Hamburger Erfolgsmodell der Jugendberufsagenturen wird deutschlandweit eingeführt.
  • die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern.
  • die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern gesetzlich durchsetzen. 100 % Leistung dürfen nicht zu 21 % weniger Lohn führen. Gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Die ungerechte Benachteiligung von Frauen will die CDU nicht abschaffen.
  • Start-Ups, den Mittelstand und das Handwerk fördern, indem wir in Aus- und Weiterbildung, Forschung, Digitalisierung, Verkehr und schnelles Internet investieren.
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ZEIT FÜR GERECHTE STEUERN & ABGABEN.

Merkel und Schäuble versprechen vor jeder Wahl Steuersenkungen und verhindern diese, sobald sie in Regierungsverantwortung sind. Das ist Betrug am Wähler! Das kann ich niemandem erklären. Die letzte große Steuerreform hat die rot-grüne Koalition unter Kanzler Gerhard Schröder Anfang 2000 durchgesetzt.

 

Deshalb werden wir:

 

  • Arbeitnehmer mit kleinen und mittleren Einkommen bei Steuern und Sozialabgaben um 15 Milliarden Euro entlasten. Dabei legen wir einen Schwerpunkt auf Familien und Alleinerziehende.
  • den Solidaritätszuschlag für untere und mittlere Einkommen bis 60.000 € im Jahr abschaffen. Die CDU will hier mit der Gießkanne vorgehen und damit Gutverdiener bevorzugen.
  • die Menschen bei den Sozialabgaben entlasten. Wer unter 1300 € im Monat verdient, muss künftig weniger Sozialabgaben zahlen.
  • einen Kinderbonus einführen. Jedem Elternteil werden 150 € pro Kind pro Jahr Steuerlast abgezogen und einkommensschwache Familien werden mit einem erweiterten Kindergeld ausgestattet.
  • den aktuellen Steuersatz von 42 % erst bei 60.000 € zu versteuerndem Einkommen und nicht wie aktuell bei 54.000 € für Singles ansetzen.
  • nur noch Besserverdiener mit einem Bruttoeinkommen von 87.000 € zu versteuerndem Einkommen den Spitzensteuersatz von künftig 45 % zahlen lassen. Die CDU sperrt sich gegen eine gerechtere Beteiligung hoher Einkommen.
  • Steuerbetrug härter ahnden und eine Finanztransaktionssteuer europaweit einführen. Die CDU hat hier in den letzten Jahren versagt.
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